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Im Mittelalter gab es einiges was bei uns heute nichts als Staunen oder Kopfschütteln auslöst.
Im Forum haben wir dazu ein Ratespiel, das uns echt auch viel Spaß macht, aber es ist halt ein Ratespiel.
Es wird viel geraten. Das macht es für Leute die nur die Kuriositäten lesen wollen äußerst schwierig da durchzusteigen.
Ich will hier die Fragen und Antworten zusammenfassen.
Dass auch ihr als Leser noch einmal den Ratespaß geniesen dürft ist folgendes zu beachten.
Die Fragen seht ihr ja sind kursiv, jeweils direkt darunter sind die Antworten. In weißer Schrift auf weißem Grund.
Um das für euch sichtbar zu machen müsst ihr nur den Textblock markieren.
Also, viel Spaß beim Wundern.
England, Schottland, Irland und Frankreich, Bayern, Franken und Schwaben.
Würde es nach manchen Monarchisten gehen hätten alle diese Länder eines gemeinsam.
Einen König! (Auch schon kurios) Aber wer ist das?
Die Linie besteht heute noch und hat in Franz von Bayern seinen Fortbestand. Der hat aber nie Anspruch auf sein zweifelhaftes Recht erhoben.
Im Tower of London gab es eine Treppe die ins "nichts", soll heißen vor eine Wand ohne Tür, führte.
Warum wurde diese gebaut?
Diese Treppe war nicht sinnlos, sie diente nur einem Zweck. Ein Onkel ließ die königlichen Thronfolger beseitigen und die wurden unter der Treppe verscharrt. Treppe als Grabstein, sozusagen.
Der Erbauer der Farleigh Hungerford Castle hat einfach sein Haus befestigt (was man nirgends ohne Erlaubnis des Königs darf, und schon garnicht ohne adelig zu sein.) was schon kurios genug ist. Die Rache des Königs war, dass er dann irgendwann in den Adelsstand erhoben wurde, was wirklich krass ist. Aber es kommt noch härter. Was dem Herren noch fehlte war eine Burgkapelle. Was hat er unternommen?
Er hat seine Ringmauer einfach um die Dorfkirche gezogen. Die mussten dann eine neue bauen. Bis heute hat das Kaff zwei richtige Kirchen...
Wozu hatten die Schotten das kleine näckische Täschchen das die immer dabeihatten (zu sehen vor dem Kilt)?
Die Schotten wurden oft als Söldner angeworben und waren für ihre Sparsamkeit bekannt. Zur Entlohnung, dass sie für den Herren in die Schlacht zogen bekamen sie zwei Hände voll Weizenkörner die als Nahrungsvorrat in eben diese Tasche getan wurden. Sozusagen Bezahlung in Naturalien.
In Schottland steht ein Denkmal von William Wallace. Warum ärgerten sich die Schotten darüber?
Das Denkmal sieht nicht aus wie William Wallace sondern wie Mel Gibson im Film Braveheart.
Der Film "Der dreizehnte Krieger" mit Antonio Banderas in der Hauptrolle, verbindet wahres und erfundenes. Selbst das erfundene ist vom Drehbuchautor geklaut. Woher kommt der erfundene Teil des Films, aber viel wichtiger die Frage, was von alledem ist wahr?
Die Handlung ist aus der Beowulf-Sage geklaut. Der Häuptling heißt Buliwif (klingt nicht umsonst ähnlich). Er tötet erst den Anführer der Wendol somit ist Grendel, und geht dann in die Höhle und tötet die Medizinfrau, also die Chefin des Stamms, in der Sage Grendels Mutter. Wahr ist dass Ahmed ibn Fadlan ibn Al Abbas ibn Rashid ibn Hamad tatsächlich im Jahre 910 AD bei den Nordmännern war und seine Erfahrungen hierüber teilweise aufzeichnete.
Warum benutzt eine Berliner Betriebsfeuerwehr noch heute Armbrüste?
Mit den Armbrüsten werden Löcher in Chemikalienfässer geschossen die sonst bei Überhitzung platzen würden.


